Zeche Bergmannsglück

Kurzbeschreibung

Lange lag die Zeche Bergmannsglück in Hassel in einem Dornröschen-Schlaf. Beide historischen Torhäuser sind längst vom Grün überwuchert.
Doch auf das Gelände soll neues Leben einziehen. Anfang 2012 begann die Vivawest-Dienstleistungen GmbH ein Zentrum für Immobiliendienstleister aufzubauen. Trotz der vielen Arbeitsplätze, die das Projekt in die Stadt bringt, ist es nicht unumstritten. Die Menschen, die sich in der Nachbarschaft der Zeche über die Jahre eingerichtet haben, sehen den zu erwartenden LKW-Verkehr skeptisch. Unklar ist derzeit auch, was mit den noch erhaltenen, aus der Gründerzeit stammenden Gebäuden  der Zeche geschehen soll. Werden sie abgerissen, oder bleiben sie zumindest zum Teil erhalten?
Die „Gemeinschaft Bergmannsglücker Vereine e.V. (GBV)“ möchte einen Teil der Gebäude als Begegnungszentrum und für Veranstaltungen nutzen. Die GBV hofft, dass auch das Maschinenhaus mit der alten Dampffördermaschine erhalten bleiben kann.


Fast 60 Jahre wurde auf Bergmannsglück Kohle gefördert. Abgeteuft wurde die Doppelschachtanlage 1903. Abgebrochen wurden die Förderanlagen in den 1970er und 1980er Jahren. Teile des Geländes wurden noch bis 2008 von der Ruhrkohle AG genutzt.

Bergmannsglück wuchs auf dem Gebiet des alten Ritterguts Uhlenbrock, das dem Bergbau weichen musste. Heute erinnert die nahe gelegene Uhlenbrockstraße an das Gut.

Anreise

ab Gelsenkirchen Buer Rathaus Bussteig 5, Niederflurbus 211, Richtung Herten bis Haltestelle Bergwerk Bergmannsglück

Zeche Bergmannsglück

Adresse

Bergmannsglückstraße
45896 Gelsenkirchen
Parkmöglichkeiten  vorhanden

Telefon

0209 – 399 317

Ansprechpartner

Dieter Denneborg / Vorsitzender Gemeinschaft Bergmannsglücker Vereine

Öffnungszeiten

Nur nach telefonischer Rücksprache