Siedlung Am Spinnstuhl

Kurzbeschreibung

Die Arbeitersiedlung „Am Spinnstuhl“ in Hassel fällt durch ihre schlichte, kubische Bauweise und ihre Flachdächer auf. Die freigestellten Gebäude und die sie umgebenden großen Rasenflächen prägen den Gesamteindruck der unter Denkmalschutz stehenden Siedlung. Die auf einem geschlossenen Entwurf basierende Siedlung folgt dem in den 1920er Jahren verfolgten städtebaulichen Prinzipien „Licht, Luft und Sonne“. Das historische Erscheinungsbild der Siedlung blieb bis heute erhalten.

Die streng wirkenden Formen gehen auf eine dem Bauhaus-Stil verpflichtete Architektur zurück, die auch soziale Intentionen hatte. So wurde jede Wohnung mit einem Bad mit Toilette und Spülstein ausgestattet. Jedes Haus hatte eine gemeinschaftliche Waschküche und einen Trockenraum im Keller. In der 1920er Jahren war dies in Arbeitersiedlungen keine Selbstverständlichkeit.

Die Siedlung wurde ab 1929 durch den gemeinnützigen"Bauverein AG Essen" nach einem Entwurf des Architekten Josef Rings gebaut. Sie ging später in den Besitz der staatlichen Zechengesellschaft über.

Im Volksmund wurde die Siedlung auch „Klein Jerusalem“ genannt. Vermutlich weil der Architekt Josef Rings jüdischen Glaubens war.

 

 

Anreise

Ab Gelsenkirchen Buer Busbahnhof Niederflurbus 244

Richtung GE-HASSEL oder mit dem Niederflurbus 222 Richtung Marl bis Haltestelle Biele (anschließender Fußweg etwa 5 Minuten)

 

Parkmöglichkeiten vorhanden

Adresse

Am Spinnstuhl -
45896 Gelsenkirchen

Telefon

0209 – 65045

Fax

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Homepage

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Ansprechpartner

Egon Kopatz / Hasseler Geschichtsforscher

Oeffnungszeiten

Führung nach telefonischer Rücksprache.

Eintrittspreise

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