Bauerschaft Hassel, Pferdegut Teltrop

Kurzbeschreibung

Im 13. Jahrhundert war Hassel eine von zwölf Bauernschaften rund um das Dorf und Freiheit Buer. Eine Bauerschaft bezeichnet eine Siedlungsgemeinschaft nahegelegener Höfe. In Hassel gab es 18 Höfe und Kotten, die bevorzugt in der Nähe von Bachläufen angesiedelt wurden. Der Name Hassel geht auf den Begriff „Haselgehölz“ zurück. Straßennamen wie Timmerbrinksweg – Brink am Moor - weisen auf alte Flur- und Hofnamen hin.

Mit der Industrialisierung stieg die Zahl der Bewohner rapide an. Die Landwirtschaft als Arbeitgeber und die Siedlungsform Bauerschaft verlor mit der Industrialisierung rasch an Bedeutung.

Das Abteufen der Schachtanlagen der Zeche Bergmannsglück 1903 sorgte für den Industrialisierungsschub und einen rasch ansteigenden Bedarf an Wohnraum für die Arbeiter und ihre Familien. Was über Jahrhunderte Hassel prägte, wurde binnen weniger Jahre an den Rand gedrängt.

Heute gibt es im Hasseler Norden nur noch drei Bauernhöfe. Lediglich auf einem wird Landwirtschaft betrieben. Dies war zu Beginn der 1980er Jahre noch anders. Doch nach und nach wurde die Landwirtschaft eingestellt. So ist der Teltrops Hof heute ein reines Pferdegut.

 

Anreise

ab Gelsenkirchen Buer Rathaus Niederflurbus 244

Richtung GE-HASSEL bis Haltestelle Lukaskirche (anschließender Fußweg etwa 10 Minuten), oder ab Buer Rathaus mit dem Niederflurbus 222 Richtung Marl bis Bußmannstraße (anschließender Fußweg etwa 5 Minuten)

 

 

 

Adresse

Bußmannstraße 64c
45896 Gelsenkirchen

Telefon

0209 – 65 941

Fax

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Homepage

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Ansprechpartner

Annette Teltrop

Oeffnungszeiten

Nach telefonischer Absprache.

Eintrittspreise

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