Moschee am Freistuhl – Mescid al aksa camii

Kurzbeschreibung

Der Name der Hasseler Moschee erinnert an die im Jahr 702 unter dem ersten Kalifen errichtete Al Aqsa-Camii auf dem Jerusalemer Tempelberg. Mit der Kuppel über dem achteckigen Gebetsraum, den hohen Spitzbogen-Fenstern und dem Minarett orientiert sie sich an der osmanischen Moschee-Architektur.

Der Bau der Moschee wurde durch Spenden und viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit erst möglich. Bauherr und Träger ist ein Verein von über 400 Familien, der sich dem DITIB-Verein angeschlossen hat. Dessen Geistliche werden an staatlichen Schulen in der Türkei ausgebildet.

Das Gemeindezentrum mit Räumen für Sport- und Freizeitangebote, für Feste und Seminare steht auch für Menschen nicht muslimischen Glaubens offen. Inzwischen in Hassel fest verankert, setzt die Gemeinde mit ihren Aktivitäten ein Zeichen der Toleranz und des gegenseitigen Respekts.

Gegen ihren Bau Anfang der 1990er Jahre richteten sich Proteste. Heute setzt sie gerade an diesem Ort ein hoffnungsvolles Zeichen der Verständigung. Die Moschee steht auf dem Gelände des Lagers Wiebringhaushof. Während der Nazi-Herrschaft arbeiteten hier ausländische Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen.

Anreise

Ab Gelsenkirchen Buer Busbahnhof Niederflurbus 244

Richtung GE-HASSEL oder mit dem Niederflurbus 222 Richtung Marl bis Haltestelle Lessingstraße (anschließender Fußweg etwa 5 Minuten)

Adresse

Am Freistuhl 14 -16
45896 Gelsenkirchen

Telefon

0209 – 60 44 768

Fax

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Ansprechpartner

Cesur Özkaya / Vorsitzender DITIB-Gemeinde Hassel

Oeffnungszeiten

Nach telefonischer Rücksprache.

Eintrittspreise

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